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Pressemitteilungen

30. Oktober 2015
Katharina Grosse:
Kunstgemälde von internationalem Rang in der neuen unterirdischen Haltestelle Chlodwigplatz


Im Rahmen einer Vernissage stellte die Kölner Verkehrs-Betriebe AG am 30. Oktober das vierte und letzte Kunstwerk vor, das als Ergebnis eines europaweiten Kunstwettbewerbs in einer der Haltestellen der Nord-Süd Stadtbahn Köln realisiert wurde.

Das großflächige, farbenprächtige Wandgemälde der Künstlerin Katharina Grosse erstreckt sich von der Treppenanlage unterhalb des Kreisverkehrs am Chlodwigplatz entlang der kompletten Westseite der Gleisebene bis hin zu dem Treppenaufgang an der gegenüberliegenden Seite der Haltestelle, der zur Severinstorburg führt. Die Farben wurden mit einem Druckluftkompressor aufgesprüht und lassen - von der Gleisebene betrachtet - kaum mehr etwas von der darunter befindlichen Betonwand erahnen.

Erstmals hat Katharina Grosse eine Arbeit in einer unterirdischen Stadtbahn-Haltestelle ausgeführt. Eine Nähe zum Schienen- und zum Luftverkehr gab es jedoch schon zuvor: Auch entlang einer Bahnstrecke in Philadelphia, am schwedischen Bahnhof Vara und im Flughafen von Toronto sind bereits Werke von Katharina Grosse zu sehen. Die in Berlin lebende Künstlerin genießt einen erstklassigen Ruf und ihre Kunstwerke werden weltweit ausgestellt - unter anderem in Dallas, Ohio und Los Angeles, in Stockholm, Porto, Paris und Amsterdam. In Deutschland zeigen Museen und Kunsthäuser in Berlin, München, Wiesbaden sowie in Bonn und Düsseldorf Arbeiten von Katharina Grosse.

"Die KVB freut sich sehr, das Kunstwerk von Frau Grosse heute offiziell vorstellen zu können. Es verleiht der U-Bahn-Station Chlodwigplatz einen unverwechselbaren ästhetischen Charakter", sagte Jürgen Fenske, Vorstandsvorsitzender der Kölner Verkehrs-Betriebe AG. "Ich bin mir sicher, dass diese faszinierende, farbenprächtige Arbeit auch für unsere Kunden den Aufenthalt in der Station zu einem besonderen Erlebnis machen wird."

Mit der Realisierung des Wandgemäldes in der Haltestelle Chlodwigplatz findet der von der KVB ausgelobte Kunstwettbewerb zur Gestaltung der Haltestellen der Nord-Süd Stadtbahn Köln seinen Abschluss. Sowohl der Wettbewerb als auch die Umsetzung der Gestaltungen wurden von der Stadt Köln mit insgesamt 1,75 Millionen Euro finanziert. Die Werke der Künstler Tue Greenfort (Breslauer Platz), Heimo Zobernig (Rathaus) und Werner Reiterer (Heumarkt) wurden bereits bei den jeweiligen Inbetriebnahmen der Haltestellen (2011-2013) vorgestellt.

Weitere Informationen zum Wettbewerb, zu den Künstlern und ihren Kunstwerken finden Sie in der Broschüre "Kunst im Untergrund" und in der zum Wettbewerb gefertigten Dokumentation.

Die Haltestellen Bonner Wall, Chlodwigplatz, Kartäuserhof und Severinstraße im südlichen Streckenabschnitt der Nord-Süd Stadtbahn Köln werden am 13.12.2015 in Betrieb genommen.


Dateianhänge
» Broschüre: Kunst im Untergrund
» Rede der Dezernentin Susanne Laugwitz-Aulbach
» Rede des Architekten Christian Schaller


Kölner Verkehrs-Betriebe AG
Scheidtweilerstr. 38
50933 Köln
Deutschland
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