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Bauhistorie
Bauhistorie Rathaus
Rotes Haus
Abbruch des roten Hauses
September 2005:
Im September 2005 wurde das „rote Haus“ abgebrochen. Das Haus wird wieder neu aufgebaut, wobei Treppen, Rolltreppen und Aufzug in das Gebäude integriert werden. Aus dem Gebäude heraus wird ein ebenerdiger Zugang zum etwas höher liegenden Rathausvorplatz möglich. Die frei gewordene Fläche wurde für den Bau eines sogenannten Kompensationsschachtes genutzt, der sonst auf der Platzfläche hätte gebaut werden müssen.
Schlitzwandbagger
Schlitzwandbagger
Juni 2006:
Als nächster Schritt wurden die Schlitzwände gebaut. Die bis in 45 Meter Tiefe reichenden Wände aus Stahlbetonlamellen dienen der Umschließung der Baugrube. Im Schutz dieser Wände entsteht der eigentliche Haltestellenrohbau.
Archäologie
Archäologie
Oktober 2006:
Schicht für Schicht wurde das Erdreich abgetragen und von Archäologen untersucht. Im Bereich des Rathauses verlief ein rund 200 Jahre lang genutzter Rheinarm, auf dem auch Schiffsverkehr stattfand. Im Dezember 2007 wurden Überreste eines römischen Flachbodenschiffes gefunden. Derzeit befindet der Fund sich zur Konservierung im Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz.
Vereisungsleitungen
Vereisungsleitungen
Januar 2008:
Um eine Verbindung von der Baugrube zu den Tunneln zu schaffen, wurde von April bis Dezember 2008 der Boden vereist. Hierzu wurden durch die Schlitzwand Rohre, sogenannte Gefrierlanzen, bis zur Außenseite der Tunnelröhre gebohrt. Durch ein Leitungssystem wurde immer wieder minus 35 Grad kaltes Salzwasser in die Lanzen transportiert. Nach und nach gefroren so Eiskörper, die das Eindringen von Grundwasser verhinderten.
Bau Betonaussteifungen
Bau Betonaussteifungen
Mai 2008:
An den Stellen, an denen die Tunnel geöffnet werden, wurden Betonaussteifungen eingebaut. Diese dienten zur zusätzlichen Stabilisierung während des Ausbaus der Tübbinge, also der Stahlbetonfertigteile, aus denen der Tunnel hergestellt wurde. Wenn die Durchgänge zwischen Tunnel und Baugrube fertig sind, werden diese Betonaussteifungen wieder entfernt.
Bodenabbau
Freilegen der Tunnelröhre
Juli 2008:
Die Schlitzwände wurden für den Bau der Querschläge abgebrochen und das hinter der Schlitzwand liegende Erdreich wurde abgebaut. Nachdem der geöffnete Bereich mit Stahlbeton gesichert war, konnten die Tunnel an den freigelegten Stellen geöffnet werden.