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Bauhistorie
Bauhistorie Kartäuserhof
Leitungsverlegungen
Leitungsverlegungen
März 2005:
Sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen mussten aus dem Bereich der künftigen U-Bahn-Trasse in die Gehwegzonen verlegt werden. Einige Leitungen verbleiben nach Abschluss der Arbeiten dort, andere wurden wieder zurück an ihren vorherigen Standort gelegt.
Schlitzwandarbeiten
Schlitzwandarbeiten
September 2005:
Ab Sommer 2005 wurden die sogenannten Schlitzwände aus Stahlbeton gebaut, die die Baugrubenumschließung bilden. Zunächst wurden die Leitwände gebaut, die den Greifer des Schlitzwandbaggers führten. Anschließend wurde das Erdreich ausgehoben. Der „Schlitz“ wurde mit Stahl bewehrt und betoniert.
Bohrpfahlarbeiten
Bau einer Bohrpfahlwand
April 2006:
Auf der Westseite mussten die Wände schräg bis unter die Gebäude erstellt werden, weshalb ein anderes Bauverfahren für diesen Bereich gewählt werden musste. Hier wurde eine Wand aus Bohrpfählen gebaut.
Bodenverfestigungen
Bodenverfestigungen
Mai 2006:
Zum Schutz der umgebenden Bebauung wurde der Boden im Bereich über den Tunnelröhren und der zukünftigen Haltestelle zusätzlich verfestigt. Dabei wurde mit unterschiedlichen Geräten ein Zementgemisch in den Boden eingebracht, um das Erdreich zu stabilisieren.
Archäologie
Archäologie
Juli 2006:
Nach Fertigstellung der Baugrubenumschließung wurde das darin befindliche Erdreich entfernt. Da es sich um Siedlungsgebiet mit einer Fernstraße aus dem Altertum handelte, wurden die ersten Meter des Aushubs von Archäologen gründlich untersucht, die Funde dokumentiert und sichergestellt.
Grundwasserleitungen
Grundwasserleitungen
April 2007:
Nachdem der Boden in der Baugrube tief genug ausgehoben war, wurde eine Hilfsbrückenabdeckung („Deckel“) aus Stahlbetonteilen über der Baugrube errichtet, über die der Verkehr wieder fließen konnte. Der weitere Aushub fand bereits unterhalb des Grundwasserspiegels statt. Das Wasser aus der Baugrube wurde abgepumpt und durch die „blauen Rohre“ in den Rhein geleitet.
Vereisungsleitungen
Vereisungsleitungen
Januar 2008:
Für den Bau der Querschlagsbereiche wurde die für die Vereisung notwendige Kältemaschine im Achtergässchen in Betrieb genommen. Von dort floss die rund minus 35 Grad Celsius kalte Sole durch ein Leitungssystem in den zu vereisenden Bereich und zurück. Im Oktober 2008 wurde die Vereisung wieder abgestellt.
Durchgang zur Haltestelle
Durchgang zur Haltestelle
November 2008:
Das gefrorene Erdreich zwischen Tunnelröhre und Schlitzwand wurde abgefräst und aus der Baugrube entfernt. Der entstandene Durchgang wurde mit Stahlbeton gesichert und die angrenzenden Tunnelabschnitte wurden geöffnet. Im Oktober 2008 waren diese Arbeiten abgeschlossen, die Vereisung konnte abgeschaltet werden.