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Bauhistorie
Bauhistorie Chlodwigplatz
Archäologie
Archäologie
Juli 2005:
Unterhalb des Vorplatzes der Severinstorburg wurde eine Bastion freigelegt, die zum Schutze der Stadt diente. Über den Chlodwigplatz verlief auch die römische Straße zwischen Köln und Bonn. Rechts und links der Straße wurden die Toten bestattet, so dass zu den archäologischen Funden zahlreiche Grabstätten zählen.
Sicherung Severinstorburg
Sicherung Severinstorburg
Juli 2006:
Damit die Severinstorburg unbeschadet durch die beiden Tunnelbohrmaschinen unterfahren werden konnte, wurde der Durchgang verstärkt und geschlossen. Gegen das Fundament des an die Torburg angrenzenden Stadtmauerstücks wurde ein Privatgebäude mit Stahlträgern gesichert. Nach der Unterfahrung wurden diese Sicherungen Ende 2006 wieder entfernt.
Kreisverkehr ChlodwigplatzContent
Kreisverkehr Chlodwigplatz
März 2005:
Ab Dezember 2004 wurden die Baugrubenumschließungen im Schlitzwandverfahren hergestellt. Zunächst wurden sogenannte Leitwände gebaut, die den bis zu zwölfeinhalb Tonnen schweren Greifer führten. Es wurden bis zu 45 Meter tiefe Gräben ausgehoben, mit Stahlkörben bewehrt und mit Beton ausgegossen.
Hochdruckinjektionsarbeiten
Hochdruckinjektionsarbeiten
Juli 2007:
Vorbereitend für den Druckluftvortrieb wurden Abdichtungsarbeiten zwischen den Tunnelröhren und den Schlitzwänden durchgeführt, um einen Raum zu schaffen, durch den die Luft nicht entweichen kann. Hierzu wurde mit einem speziellen Hochdruckverfahren Zementsuspension in das Erdreich gedüst.
Ausgehobener Druckluftbereich
Ausgehobener Druckluftbereich
März 2008:
Von Juli 2007 bis Mai 2008 wurde das Erdreich zwischen den Schlitzwänden und den Tunnelröhren ausgehoben. Dies geschah unter Einsatz von Druckluft, die das Grundwasser aus dem Baubereich verdrängte. Nach Abtragen der Erde und anschließendem Abschalten der Druckluft wurden auch die Stahlbetonfertigteile (Tübbinge) des Tunnels entfernt.
Verteilerebene
Verteilerebene
Mai 2008:
Die Verteilerebene unterhalb des Kreisverkehrs wurde im Mai 2008 im Rohbau fertiggestellt. Mächtige Stützen tragen die Decke der Haltestelle. Von dieser Verteilerebene führen insgesamt fünf Ausgänge an die Straßenoberfläche.